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Überblick und Vergleich der verschiedenen Teichschlammsauger Bauweisen

Teichreinigung
Die ersten Teichsauger waren einfache Turbinen-Nasssauger, die mit einem Entleerungsventil ausgestattet wurden. Diese Bauart existiert weiterhin und eignet sich weiterhin gut für kleine Gartenteiche. Durch die zunehmende Verbreitung von Koiteichen und Schwimmteichen und Naturpools entstand ein Bedarf an leistungsfähigeren Schlammsaugern, welche besser auf die großen Teichdimensionen ausgerichtet waren. Die Entwicklung dieser Profi-Teichschlammsauger wurde durch Tüftler eingeleitet, da die etablierten Teichzubehör-Hersteller anfangs kein ausreichendes Umsatzvolumen sahen. Dadurch gibt es heute verschiedene Bauweisen, die den gleichen Zweck erfüllen aber auf unterschiedlichen technischen Konzepten beruhen. Einige dieser Teichschlammsauger Typen behaupten sich gut am Markt, andere Bauformen verlieren an Bedeutung und führen nur noch ein Schattendasein.
Schlammsauger Anbausatz für Hochdruckreiniger
Diese Sauger arbeiten nach dem Venturi Prinzip. Über eine Einlassdüse wird ein aufgeweiteter Wasserstrahl in einen Trichter gedrückt. Dieser erzeugt im Trichter einen Unterdruck, der auch das Teichwasser mitreisst. Führt man den Trichter über die Bodenablagerungen des Teiches, werden diese aufgenommen und über den Schlauch abtransportiert. Im ersten Moment wirkt diese Technik sehr vorteilhaft, denn sie ist preiswert und den Hochdruckreiniger kann man für weitere Aufgaben im Aussenbereich einsetzen. Ausserdem sollen angesaugte Kleinlebewesen geschont werden. (Wie sie den harten Strahl des Hochdruckreinigers verkraften sei dahingestellt). Die Nachteile dieser Bauweise zeigen sich in der praktischen Anwendung. Es müssen zwei Schläuche im Wasser bewegt werden. Der Druckschlauch der Hochdruckreinigers und der Ablaufschlauch. Letzerer muss ebenfalls druckfest sein und ist dadurch wenig flexibel. Das ist unhandlich. Weiterhin ist der Saugtrichter sehr klein um die notwendige Saugströmung zu erzielen. Entsprechend gering ist die Flächenleistung bei der Teichreinigung. Das größte Manko ist aber der geringe Unterdruck. Wenn das Schlauchende höher als die Wasseroberfläche liegt, nimmt die Förderleistung drastisch ab. Ein hoher Teichrand kann schon zuviel sein. Da es in dieser Hinsicht häufiger zu Klagen unserer Kunden kam, haben wir den Venturi Sauger aus dem Programm genommen. Die Bauart wird aber weiterhin (vorwiegend über Ebay) angeboten.
FAZIT

Ein Venturi Schlammsauger für Hochdruckreiniger kann eine preisgünstige Alternative sein, vorausgesetzt man besitzt bereits einen Hochdruckreiniger und der Teichrand ist flach. Allerdings hat diese Bauform gravierende Nachteile. Der Unterdruck ist sehr gering. Das kann zu Schlauchverstopfungen führen, die nur aufwendig zu beheben sind. Die Saugkraft wird haupstsächlich über die Fördermenge erzielt. Deshalb muss man einen hohen Wasserverlust einkalkulieren. Durch die geringe Förderhöhe kann die Saugleistung bei nicht optimalen Bedingungen zusammenbrechen.

Teichsauger auf Basis einer Schwimmbad Kreiselpumpe
Eine Kreiselpumpe mit angeflanschtem Vorfilter ist die gängige Bauweise von Poolpumpen. Da sie millionenfach gebaut werden, sind diese Pumpen je nach Typ und Hersteller vergleichsweise preisgünstig. Sie sind selbstansaugend, wobei man dieses Attribut nicht überbewerten darf. Der Begriff „selbstansaugend“ kommt aus der Pumpentechnik und wird zur Unterscheidung von „normalsaugenden“ Pumpen verwendet. Normalsaugende Pumpen können nur das Wasser fördern, selbst aber keine Leitung entlüften. Selbstansaugende Pumpen vermögen einen Unterdruck aufzubauen und damit eine gewisse Saugkraft zu entwickeln. Allerdings ist der Unterdruck im Vergleich zu anderen Teichsaugern gering. Entsprechend lang ist die Ansaugzeit. Sie beträgt in der Regel mehrere Minuten. Sobald das Medium gefördert wird, ist die Saugleistung durchaus  ansprechend. Es gibt Schlammsauger Anbieter, die nutzen diesen Umstand und geben die Unterdruckleistung bei einem gefüllten Saugschlauch an. Dies ist aber nicht regelkonform und somit sind die angegeben Werte auch nicht vergleichbar.
Kreiselpumpen sind reine Rotationspumpen und laufen mit hoher Drehzahl. Um einen Unterdruck zu erzeugen, muss das Laufrad  mit einem kleinem Spaltmass im Gehäuse rotieren. Dies birgt die Blockadegefahr durch angesaugte Feststoffe. Deshalb ist ein feinmaschiger Vorfilter unabdingbar. Die Motorwelle ist zwischem Motor und Pumpenvorbau in einer Gleitringdichtung gelagert. Bei der Verwendung einer Kreiselpumpe als Teichsauger kann es an dieser Stelle zu Verklebungen durch Sedimentablagerungen kommen. In diesem Fall muss die Welle vor dem Pumpenstart durch manuelles Drehen der Lüfterschaufel „gängig“ gemacht werden.
FAZIT

Da es ein großes Angebot an Schwimmbadpumpen gibt, ist eine solche Pumpe ein preiswerter Einstieg in die Teichreinigung. Allerdings sind Eigenschaften wie die lange Ansaugzeit und kein Schlürfbetrieb an der Wasseroberfläche  Nachteile, die man in eine Kaufüberlegung einbeziehen sollte. Bei Inbetriebnahme muss der Saugschlauch daher angefüllt werden. Zwar ist der Underuck gering, der Ausgangsdruck aber mehr als ausreichend. Dadurch lassen sich diese Pumpen gut mit einem Druckfilter zu Wasserrückführung kombinieren. Für Koiteiche ohne Flachwasserbereiche oder auch Naturpools mit einer kleinen, separaten Filterzone ist diese Teischschlammsauger Bauweise durchaus eine Alternative. Kreiselpumpen gehören zudem zu den leisesten Teichschlammsaugern.

Turbinensauger und Turbinen-Pumpsauger
Einfache Turbinen Teichsauger aus dem Baumarkt haben einen entscheidenenden Nachteil. Sie saugen bis der Behälter mit Wasser gefüllt ist. Dann schaltet die Turbine ab, das Rückschlagventil öffnet sich und der Behälter wird wieder entleert. Diese laufenden Arbeitsunterbrechungen wirken sich bei eine größeren Teich als sehr störend aus. Daneben gibt es eine Teichsaugerausführung (Oase Pondovac)  mit einem 2-Kammer System, die das Saugen ohne Arbeitsunterbrechungen ermöglicht. Für kleinereTeiche ist diese Variante durchaus ausreichend. Bei größeren Teichen kommt eine technisch veränderte Ausführung, ein sogenannte Pumpsauger zum Einsatz. Im Behälter des Nasssaugers ist eine Schmutzwasserpumpe verbaut. Sie ist in der Regel liegend angeordnet, um das Innenvolumen bestmöglich auszunutzen. Die Turbine entlüftet den Saugschlauch und baut den notwendigen Unterdruck auf Für das Ansaugen des Teichwassers auf. Parallel wird das Wasser durch die Schmutzwasserpumpe direkt wieder aus dem Behälter gefördert. Damit die Turbine nicht gleichzeitig über den Eingang als auch über den Schmutzwasserausgang ansaugt,  ist ausgangsseitig eine Rückschlagklappe eingebaut. Sobald die Schmutzwasserpumpe anläuft, wird diese Klappe geöffnet. Jetzt kommt es auf die richtige Abstimmung zwischen Turbine und Pumpe an. Die Pumpe muss die Saugkraft der Turbine überwinden, darf aber auch nicht so stark sein, dass sie den Behälter schneller entleert, als das Wasser nachgefördert wird. Diese Abstimmung ist wesentlich für das Funktionieren dieser Bauweise eines Teichsaugers. Für Turbinen-Pumpsauger werden manchmal aus Marketinggründen die hohen Förderleistungen der Abwasserpumpe angegeben. Da die Abwasserpumpe aber den Sog der Turbine überwinden muss, ist die tatsächliche Förderleistung deutlich niedriger. Bauartbedingt gehören Turbinen Pumpsauger zu den lautesten Schlammsaugern. Bei den hochpreisigen Modellen hat man die Geräuschemission eindämmen können, erreicht jedoch nicht das Niveau der anderen Teichschlammsauger Bauformen. Das liegt weniger an dem Schalldruck selbst, als an dem schrillen Ton der hohen Frequenz.
Pumpsauger können keinen hohen Unterdruck aufbauen. Die Werte liegen in der Regel um die 200 Millibar. Sie reagieren dadurch empfindlich auf höhere Schlauchwiderstände und einer größeren Ansaughöhe. Der Stellplatz sollte daher möglichst dicht über der Wasseroberfläche sein. Bei Schlauchlängen über 10m ist saugseitig ein 50mm Schlauch gegenüber einem 38mm Standardschlauch vorzuziehen.
FAZIT

Turbinensauger sind der Standard im unteren Preissegment der Teichsauger und eignen sich gut für kleine Gartenteiche. Im Segment der Profi-Teichschlammsauger kommt ausschliesslich die Bauform der Turbinen-Pumpsauger zum Einsatz. Damit kann man weitgehend unterbrechungfrei arbeiten. Limitierend ist hierbei nur der Füllstand des Filtersacks im Behälter. Leider lässt sich der Füllstand des Filtersacks nicht von aussen einsehen. Zur Überprüfung muss der Turbinenkopf abgenommen werden. Grundsätzlich ist diese Bauweise  ausgereift. Häufige Ausfälle sind nicht zu beobachten. Dennoch ist zu bedenken, dass dieser Teichsauger zwei Motoren (Pumpe und Turbine) braucht um zu funktionieren. Keine dieser Komponenten darf ausfallen. Die Optik unterscheidet sich nicht von einem normalen Nasssauger und wirkt dadurch vertraut. Regelmäßig ist ein Fahrgestell verbaut, mit dem sich das Gerät gut zum Einsatzort bewegen und zwischendurch umpositionieren lässt. Insgesamt präsentiert sich ein Pumpsauger als kompakte Einheit . Wie gut er in einem größeren Teich wie einem Schwimmteich funktioniert, hängt auch vom mitgelieferten Zubehör ab. Preiswerte Ausführungen sind mit einfachen Steckrohren und Saugdüsen ähnlich einem Staubsauger ausgestattet. Hinsichtlich der Handhabung und Reichweite lässt sich damit in einem Schwimmteich nur unkomfortabel arbeiten. Die teueren Geräte haben in der Regel eine angemessenere Saugausstattung. Das laute Betriebsgeräusch der Turbine lässt sich zwar etwas eindämmen, bleibt aber charakteristisch für diese Bauart.

Teichschlammsauger Impellerpumpe
Ein Teichschlammsauger mit Impellertechnik ist eine einzigartige Mischung aus einer Rotations- und Verdrängerpumpe. Das rotierende Laufrad wird aus einem gummiartigen Werkstoff hergestellt . Die Flügel dieses Laufrads liegen fest an der Wand des Pumpengehäuse an. Zusätzlich ist die Welle exzentrisch, also aussermittig gelagert. Aus diesem Aufbau resultiert der hohe Unterdruck. Es gibt keinen "Luftspalt" zwischen den Flügelenden und dem Pumpengehäuse. Zusätzlich werden die Flügelzwischenräume abwechselnd komprimiert. Das Wasser wird nicht nur durch die Rotation gefördert, sondern auch durch die Volumenänderung weitergepresst. Diese Doppelfunktion sieht man der Impellerpumpe von aussen nicht an.
Den größten Wirkungsgrad erreichen Impeller-Teichsauger bei Drehzahlen bis maximal 1500 Umdrehungen pro Minute. Das ist in etwa die Drehzahl der Tapir Motoren. Konstruktiv bedingt reiben die Flügel des Impellers an der Gehäusewand. Eine höhere Laufgeschwindigkeit würde die Lebensdauer herabsetzen, da dann der Gleitfilm abreisst. Die Impellerpumpen werden durch das angesaugte Wasser geschmiert. Da ohne Schmierung zwischen Impeller und Gehäuse schnell Reibungswärme entsteht, darf die Impellerpumpe nur kurzzeitig trockenlaufen. Der Ansaugvorgang sollte innerhalb von ca. 30 Sekunden abgeschlossen sein. Dadurch sind der Länge des Saugschlauches Grenzen gesetzt. Nach der Wasserbenetzung des Impellers  ist auch ein längerer Trockenlauf möglich. Die relativ niedrige Drehzahl setzt einen kraftvollen Motor voraus, hat aber den Vorteil einer ebenfalls niedrigen Geräuschentwicklung. Eine Impellerpumpe sollte immer durch einen Vorfilter geschützt werden. Andernfalls ist der Verschleiss des Gummilaufrads und der Gehäusewandung sehr hoch.
Teichschlammsauger dieser Bauweise bauen einen sehr hohen Unterdruck (ca. 700 mbar) auf. Entsprechend hoch ist die Saugkraft. Sie muss nicht durch eine hohe Fördermenge erreicht werden. Dennoch sind gerade die leistungsstarken Tapir Teichschlammsauger mit über 12000 Litern Förderleistung sehr beliebt. Sie erlauben einen schnellen Arbeitsfortschritt, ohne das viel Mulm aufgewirbelt wird. Bei Bedarf kann man sie in der Förderleistung herunterregeln. Dies geschieht nicht elektrisch (um den Motor nicht zu überlasten), sondern über ein mechanisches Regulierventil. Der hohe Unterdruck bringt eine Reihe weiterer Vorteile mit sich. Die Aufstellhöhe könnte theoretisch 7m über dem Wasserspiegel liegen, bevor die Förderung abbricht. Man muss sich im normalen Betrieb keine Gedanken wegen der Aufstellhöhe machen, wie es bei anderen Teichsaugertypen der Fall ist. Organisches Material ,wie Laub oder Fadenalgennester, wird nahezu ohne Leistungeinbussen durch den Schlauch gefördert. Verstopfungen können allenfalls am Saugmund, nicht aber im Schlauch selbst auftreten. Es kann mit relativ langen Schläuchen im 38mm Standardquerschnitt gearbeitet werden. Diese Schläuche lassen sich viel besser handhaben, als die dickeren 50mm Schläuche.
Teichsauger mit Impellertechnik sind leistungsstark, aber auch technisch anspruchsvoll. Impellerpumpen haben ein hohes Anreiss-Drehmoment um das festgepresste Gummilaufrad in Bewegung zu setzen. Das ist der Schwachpunkt dieser Technik. Wird eine Impellerpumpe als Teichschlammsauger eingesetzt, kommen noch Verklebungen durch angetrocknete Algenreste und Sedimente dazu. Daher muss eine als Teichsauger eingesetzte Impellerpumpe hohe Leistungsreserven mitbringen, die weit über das normale Prüfstandergebniss hinausgehen. Nur mit hochwertigen Komponenten arbeiten sie fehlerfrei und sind robust und langlebig. Gute Impellersauger wie unsere Tapir Baureihe sind daher im oberen Preisegment der Profi-Teichschlammsauger angesiedelt.
FAZIT

Teichschlammsauger mit Impeller Technik gehören nicht umsonst zu den NonPlusUltra Geräten auf dem Teichsaugermarkt. Die praktischen Eigenschaften sind sehr vorteilhaft, was sich in der sehr hohen Kundenzufriedenheit wiederspiegelt.
Wenn dieses Fazit subjektiv eingefärbt klingt, dann liegt das daran, dass wir mit zu den ersten Anbietern von Impellerpumpen zur Teichreinigung von Schwimmteichen gehören. Was aber nicht heisst, dass wir das Prinzip erfunden haben. Eine Impellerpumpe wird erst im Ausbau durch das richtige Zubehör zu einem guten Teichschlammsauger. Hier können wir auf weit über ein Jahrzehnt Entwicklungszeit zurückblicken. Eine gute Impellerpumpe mit schlechtem Zubehör funktioniert ebensowenig wie eine schlechte Pumpe mit gutem Zubehör. Die Anschaffung einer niedrigpreisigen Impellerpumpe ist und bleibt ein Glücksspiel. Das zeigt unsere Erfahrung aus den anfänglichen Vertriebsjahren. Die ersten Tapir Teichsauger hatten wir zunächst mit kostengünstigen Impellerpumpen ausgerüstet, um einen niedrigen Endpreis realisieren zu können. Als sich die Ausfallquote pro Jahr der 35% Marke näherte, haben wir die Notbremse gezogen und den Hersteller gewechselt. Seitdem liegt die Ausfallquote unter 1% und dort sind bereits Schäden durch falsche Anwendung eingerechnet. Könnte man einen hochwertigen Impeller Teichsauger ohne Qualitätseinbuße zu einem niedrigen Preis anbieten, würde diese Bauweise sicher alle anderen am Markt überflügeln. Dies ist nicht möglich. Aber dennoch finden sich viele Kunden, die erkannt haben, dass ein gutes Werkzeug eine werthaltige Anschaffung ist, die sich immer bezahlt macht.

Naturpool Teichroboter
Auch wenn sie in diesem Vergleich aufgeführt sind: Automatische Schwimmteichreiniger sind kein vollwärtiger Ersatz für einen Teichschlammsauger. Ihre Funktion ist in der Erhaltung eines Pflegezustands zu sehen. Mit größeren Schmutzansammlungen, oder der Reinigung der Pflanzenzone eines Schwimmteiches, ist ein Teichroboter überfordert. Wobei der Begriff Teichroboter etwas in die Irre führt. Diese automatischen Reiniger wurden für die Anwendung in Swimmingpools konstruiert. Sie benötigen einen weitgehend geraden Boden und sollten möglichst mit einem Allradantrieb ausgerüstet sein. Dann lassen sie sich auch gut in Naturpools einsetzten. In normalen Teichen sind sie jedoch fehl am Platz. In der Regel reicht es aus, wenn nur der Boden gereinigt wird. Der Wandschmutz kann vorab mit einer Bürste zum Boden geschoben werden. Geräte mit Wandreinigungsfunktion geraten in Naturpools schnell an die Leistungsgrenze, wenn sich die Filterkassetten durch feinen Mulm zusetzen. Dann nimmt die Antriebskraft ab und der Roboter kann nach einiger Zeit die Wand nicht mehr erklimmen.  Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass es auch gröbere Filterkassetten als Zubehör gibt, da die Sedimentbelastung in einem Naturpool immer deutlich höher ist als in einem normalen Pool. Das erhöht die Standzeit.
Neben den Reinigungsrobotern mit eigener Antriebspumpe und internen Filterkassetten gibt es auch einige Ausführungen mit einem Schlauchanschluss zu einer externen Pumpe. Die Pumpe sollte wenigstens eine Förderleistung von 5000/Litern pro Stunde haben, damit sie ausreichend Kraft hat den Roboter zu bewegen. Diese Reinigungsroboter können eine preiswerte Alternative zu den Geräten mit Direktantrieb sein. Wenn die Pumpe mit einem großen Kartuschenfilter gekoppelt wird, ergeben sich sogar deutliche Vorteile hinsichtlich der Filterleistung und möglicher Laufzeit.
FAZIT

Automatische Reiniger sind eine gute Ergänzung für einen Teichsauger, denn sie können die Reinigungsintervalle verlängern. Durch die permanente Zwischenreinigung bleibt der Naturpool immer optisch schön. Allerdings sollten die Vorausetzungen durch einen geraden, gleichmäßigen Beckenboden gegeben sein. Ebenso ist auf einen Allradantrieb zu achten, denn in einem Naturbad ist die Folie immer rutschiger als in einem Swimmingpool. Ein Roboter kann keinen Teichschlammsauger vollständig ersetzen, den er ist durch größere Schmutzmengen (z.B. Herbstlaub oder Ablagerungen im Frühjahr) überfordert.

Copyright Glenk Teichbautechnik e.K.
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